Privathotel, die Geschichte

 Hotel In LuenenRetro-Art-Hotel in Luenen – So fing alles an

Es begann im Geburtsort meines Vaters in Bersenbrück / Niedersachsen. Meine Eltern haben dort 1947 ein altes, brüchiges  Wirtshaus mit Saal für 800 Personen gepachtet. Hotel In Luenen

 Der Boden des Saals war dermaßen brüchig, daß beim Tanz häufig mal Tänzer im Boden versanken.Dann kam die richtige Idee.Theo Schene baute  1949  zusammen mit Hilfe von Freunden eigenhändig zwei Festzelte. Mit Treckern und Anhängern zog er weit durch das Osnabrücker – Land. Stellte bei Schützenfesten, Tierschauen und Flüchtlingstreffen seine Zelte auf. Ich in Windeln immer dabei. Habe manche Wirtshausstube vollgestunken.

600 Bauern liegen auf dem Hintern

Mein Vater erfand dann dann die zusammenklappbare Festzeltbank. Brachte mehr Platz auf dem Trecker, war einfacher aufzubauen.Leider, leider waren die Metall – Scharniere irgendwie zu schwach. Beim einem Schützenfest in Fürstenau schunkelten 600 Gäste bei Blasmusik zum Schlager” Wenn das Wasser im Rhein”. Die Scharniere konnten das Schunkeln nicht aushalten, klappten schlagartig um und  die Bauern saßen auf dem Hintern.Die Gläser natürlich fest in der Hand. Trotzdem, mit den Zelten wurde viel Geld verdient. War aber auch eine Quälerei.

Karneval, Lotto, Tauben und Ratzinger im Aegidiihof

 Hotel In Luenen

Familie Schene wollte aber weiterkommen, verkaufte alles in Bersenbrück und eröffnete in Münster 1954 den ” Aegidihof”, eine Speisegaststätte mit Saalbetrieb und Taubenkeller für die Münsteraner Taubenväter. Im ” Aegidihof” bei Theo Schene fanden unzählige Karnevalssitzungen statt, der spätere Papst Ratzinger unterrichtete Theologie-Studenten im Saal, da die Universität durch Kriegseinwirkungen, noch an Raummangel litt. Nicht zuletzt wurde der Lotto im Saal des Aegidihofs gegründet und über Jahre kamen jeden Sonntag Nacht hunderte von Frauen, die mit Schablonen dort Lottoscheine auswerteten. Theo Schene hat zwar nie im Lotto gewonnen aber richtig viel Pachteinnahmen vom Lotto bekommen.

Der große Schritt  ins Risiko, Hotel in Luenen

Es mußte was Eigenes her. Ein Hotel. Familie Schene zog nach Lünen, Die Bauarbeiten für das “Stadthotel “begannen. Das war eine sehr schwierige Zeit. Der Winter 62/63 war unglaublich kalt. Die Bauzeit verlängerte sich um 6 Monate.  Monatelang, nach der Schule mußte ich auf dem Bau arbeiten. Kosten sparen, wir mußten das Hotel irgendwie fertig kriegen. Dramatisch war es,  keine Einnahmen, Zinsen mußten gezahlt werden. Es stand richtig schlecht um uns. Kurz vor der Pleite.

Wir wohnten noch lange im Rohbau oben auf dem Hotel.  Kein Geld die Wohnung fertig zu bauen.

Das Hotel eröffnet Juli 1963.  49 Zimmern, Restaurant, Schnellimbiss im Keller, Saal für 600 Gäste, Café, Nachtbar, Tiefgarage. Im damaligen Café ist heute der Frisörsalon, im Schnellimbiss das Restaurant “Adriatik” in der Nachtbar ein Printshop und aus der Tiefgarage wurde erst eine Diskothek und heute ist da der Jazzclub. Aus dem Saal wurden Seminarräume. 1994 wurde das Haus nochmals kräftig erweitert und heißt heute ” Retro-Art-Hotel” – ein Haus im Retro-Stil der 60er Jahre mit moderner Kunst.

Unser Haus ist sicher nicht brandneu. Bewußt pflegen wir  den Charme der 60er Jahre und setzen als Kontrast auf großartige moderne Kunst. Dennoch sind wir gerade heute so erfolgreich wie nie zuvor.

 Hotel In Luenen


Woran mag das liegen?
Sicher nicht an den Grundrissen der Zimmer. Klar, die könnten großzügiger sein. Vielleicht überzeugt ja, dass wir nur hochwertigste Betten und Matratzen verwenden. Aber nur das kann es ja wohl nicht sein. Vielleicht liegt es daran, dass wir für das Frühstücksbuffet beste und frische Produkte aus Westfalen bevorzugen.
Der Grund warum wir nach mehr als  50 Jahren immer noch erfolgreich sind, ist ein ganz anderer:

Es sind die Menschen, die für Sie im Retro-Art-Hotel in Luenen arbeiten. Freundliche, bodenständige und ehrliche Menschen. Mitarbeiter, die bereit sind alles zu tun, damit Sie persönlich sich bei uns richtig wohlfühlen. Menschen die keinen anonymen Hotelbunker führen könnten, aber sehr wohl ein privates Hotel von Menschen für Menschen.

 Hotel In Luenen
Ihr Hotelier Wolfgang Schene

Wir können nicht beweisen, dass ein Hotel eine Seele hat. Aber wir können so handeln

Hotel in Lünen

Wolfgang Schene